Zwei Leben von Ewald Arenz

ist eine tiefgründige, berührende Geschichte über Begegnungen, innere Entwicklung und die Kraft der Veränderung. Er regt zum Nachdenken an und steckt voller emotionaler Tiefe.

Salach in Süddeutschland in den 70er Jahren. Die Geschichte handelt von zwei Frauen, deren Schicksal und Neuanfang miteinander verbunden ist.

Roberta geht nach abgeschlossener Lehre als Schneiderin zurück in ihr abgelegenes Heimatdorf. Sie wollte eigentlich in die Welt hinausziehen und als Modistin ihr Gück finden. Doch sie kehrt pflichtbewusst auf den elterlichen Hof zurück, den sie als Einzelkind gemäss alter Tradition übernehmen wird. Sie trifft ihre Jugendfreunde, auch Wilhelm den Sohn des Dorfpfarrers. Zwischen Roberta und Wilhelm entwickelt sich eine vorsichtige Liebe. Roberta weiss, dass sie ihr Herz nicht an einen zukünftigen Studenten verlieren sollte und Wilhelm drängt nicht. Robertas Eltern blenden die Bedürfnisse ihrer Tochter aus und Wilhelms Eltern sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass ausser Robertas Grossvater niemand merkt, was sich zwischen den beiden anbahnt. Zu Opa spürt Roberta eine tiefe Verbundenheit. Er erzählt zum ersten Mal von seiner grossen Liebe zu der schwarzen Frau, Elly, während der Zeit als Kriegsgefangener in Amerika.

Wilhelms Mutter Gertrud ist gebürtig aus Norddeutschland und nur wegen ihres Mannes, dem Dorfpfarrer, in Salach gelandet. Sie hat sich dort nie richtig wohl gefühlt. Als ihr Bruder sie fragt, ihn bei einer Lesereise zu begleiten, ist sie sofort Feuer und Flamme. Doch die Reise, die in den letzten Tagen eine ganz unerwartete Wendung bekommt, bringt ihr Leben arg ins Wanken.

Aber auch im Dorf überstürzen sich die Ereignisse. Ein schrecklicher Unfall erschüttert die Gemeinschaft und die Wege der beiden Frauen kreuzen sich. Sie erkennen, welch tiefe Verbindung sie haben. Beide wagen einen Neuanfang. Und auch für Robertas Opa nimmt das Leben eine unerwartete Wende.