Herzgrab von Andreas Gruber
Andreas Grubers Thriller „Herzgrab“ ist der erste Band der Herz-Reihe, handelt von zwei Vermisstenfällen und spielt vor allem in Wien und der Toskana.
Die Privatdetektivin Elena Gerink erhält den Auftrag, einen berühmten italienischen Maler zu finden. Er ist bereits seit einem Jahr verschwunden. Ein neu aufgetauchtes Gemälde lässt allerdings vermuten, dass der Künstler nach seinem Verschwinden noch gelebt und weitergearbeitet hat. Elena reist deshalb in die Toskana, um seiner Spur zu folgen.
Parallel dazu beschäftigt sich Elenas getrennt lebender Ehemann Peter Gerink, ein Entführungsspezialist beim österreichischen Bundeskriminalamt, mit einem anderen Fall. Eine Österreicherin ist während eines Aufenthalts in der Toskana spurlos verschwunden. Die italienischen Behörden kommen bei den Ermittlungen kaum weiter, weshalb Peter und sein Partner nach Italien geschickt werden.
Bald stellt sich heraus, dass die Frau und der Künstler zur selben Familie gehören und ihre beiden Fälle miteinander verbunden sind. Elena und Peter stoßen bei ihren Nachforschungen auf eine wohlhabende, aber von Geheimnissen und Konflikten geprägte Familie. Je tiefer sie in deren Vergangenheit eindringen, desto deutlicher wird, dass jemand mit allen Mitteln verhindern möchte, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Nach und nach verbinden sich die beiden Ermittlungsstränge zu einem blutigen Familiengeheimnis, in dem Liebe, Obsession und Rache eine zentrale Rolle spielen. Die Ermittler kommen einem Täter auf die Spur, der bereit ist, äußerst brutal vorzugehen, um sein Geheimnis zu schützen.
Kurz gesagt: „Herzgrab“ ist ein Thriller über eine verschwundene Familie, alte Geheimnisse und eine mörderische Rachegeschichte.