Eine halbe Ewigkeit von Ildiko von Kürthy

Cora Hübsch, vierundfünfzigdreiviertel Jahre alt, findet im Altpapier das Tagebuch (Der Fuss ist eine weitgehend unerschlossene weibliche Problemzone.), welches sie vor 25 Jahren geschrieben hat – also vor einer halben Ewigkeit. Das jüngste Kind ist gerade ausgezogen, der Vater mit ihm in London unterwegs. Cora versinkt in den Erinnerungen und im Selbstmitleid, ist ihr Leben doch so ganz anders geworden als damals erhofft. Das Tagebuch enthält die Erinnerungen an die Liebe ihres Lebens. Und an eine Schuld, die sie seither mit sich trägt. Überraschend nimmt sie den Auftrag an, über das Wochenende eine Hochzeitsgesellschaft zu fotografieren…

Lustig, einfühlsam, nostalgisch… Wechseljahrbeschwerden, Hormone… (Ich bin eine wandelnde Hitzewelle! Diese Scheiss-Wechseljahre – Auf der Erde nennt man das Wüstenbildung. Null Fruchtbarkeit und unzumutbare Lebensbedingungen…)

So, ich bin weg. Au revoir und San Frantschüssko oder Tschüssikowski.